Warum Benefits unverzichtbar sind!
In Zeiten von Fachkräftemangel, Digitalisierung und einem klaren Wertewandel zwischen den Generationen reicht ein gutes Gehalt kaum noch aus, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Vorteile über das Gehalt hinaus gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mehr noch: Sie sind heute ein strategisches Element für Mitarbeiterbindung und Wettbewerbsfähigkeit.
1. Mitarbeiter erwarten mehr als nur Geld
Eine Studie von Aon Hewitt zeigt: Nur 14 Prozent der Gesamtvergütung bestehen aus Benefits. Genau diese freiwilligen Zusatzleistungen machen jedoch oft den Unterschied im Wettbewerb um Talente.
Außerdem geben 63 Prozent der Arbeitnehmenden an, dass Unternehmenskultur für sie wichtiger ist als das Gehalt. Benefits tragen maßgeblich zu diesem positiven Umfeld bei.
2. Benefits steigern Motivation und Leistung
Unternehmen wie Google oder Facebook bieten Benefits wie kostenlose Verpflegung, Sportangebote oder Gesundheitsleistungen. Das führt nachweislich zu weniger Fehlzeiten, höherer Zufriedenheit und gesteigerter Produktivität.
Doch auch klassische Unternehmen können mit einfacheren Mitteln punkten – etwa mit einem Essenszuschuss oder einer betrieblichen Altersvorsorge.
3. Steuerlich effizient und flexibel
Viele Benefits sind steuerlich attraktiver als klassische Gehaltserhöhungen. Dazu zählen unter anderem Essenszuschüsse, Jobtickets, Homeoffice-Zuschüsse oder E-Bike-Leasing.
Für Arbeitgeber bedeutet das geringere Lohnnebenkosten, für Mitarbeitende mehr Netto vom Brutto.
4. Benefits stärken Bindung und Arbeitgebermarke
Ein gut durchdachtes Benefit-Paket zeigt Wertschätzung und echte Fürsorge. Mitarbeitende fühlen sich ernst genommen und bleiben dem Unternehmen eher treu.
Auch die Arbeitgebermarke profitiert: Ein attraktives Benefit-Angebot wirkt wie ein Magnet auf potenzielle Bewerberinnen und Bewerber.
5. Benefits als strategisches Werkzeug
Im Kontext von Arbeitgeber 4.0 sind Benefits längst kein nettes Extra mehr. Sie gehören zur sogenannten Employer-Value-Proposition (EVP) und sind Teil einer zukunftsorientierten Personalstrategie.
Kinderbetreuung, Gesundheitsprogramme oder flexible Arbeitszeitmodelle zeigen, dass ein Unternehmen seine Mitarbeitenden ernst nimmt – und aktiv daran arbeitet, moderne, lebensnahe Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Fazit: Mehr als nur Gehalt
Gehalt ist längst nicht mehr das zentrale Argument für Arbeitgeberattraktivität. Was heute zählt, ist ein stimmiges Gesamtpaket aus fairer Vergütung, Sinn, Flexibilität und echter Wertschätzung.
Unternehmen, die das verstehen und strategisch umsetzen, sichern sich langfristig loyale Fachkräfte und bleiben auch im Wettbewerb um Talente erfolgreich.